Er steckt in seinen Texten, in seinen Auftritten, in seinem Verhalten: Der Junge aus Flittard, im

Nordosten von Köln gelegen, ein ArbeiterInnen – Ort idyllisch am Rhein gelegen, direkt am Zaun der

Bayer AG – selbstbewusst, kampfbereit, und doch, um zu leben darauf angewiesen zuzuhören, zu

vermitteln, zu erklären und zu verstehen. 

1989  gründete  er  mit  seinem  Freund  aus  Schul-  und  Kindertagen  Rossi  (Rosario  Pennino)  die

Microphone Mafia. Seit fast 30 Jahren musizieren sie mit wechselnden Besetzungen und Partnern aus

der migrantischen und kölschen Musikszene durch Deutschland, Europa und ja die ganze Welt. 

Kutlu ist da wo Widerstand und Poesie zusammenkommen, Solidarität und Menschlichkeit dem Hass 
 

die Stirn bieten – Ob in Schulen, Tschechien, Venezuela, IItalien, Bolivien, die Türkei, Luxemburg,

Frankreich und jetzt auch Kuba – Die Microphone Mafia und Kutlu erreichen die Herzen und erobern

die Bühnen! 

Seit 2007 reist die Microphone Mafia, mit der Auschwitz–Überlebenden Esther Bejarano und ihrem 

Sohn Joram Bejarano, mit jährlich bis zu 100 Konzerten, durch die Städte und gemeinsam leisten sie

dabei moderne Erinnerungsarbeit, die emotional, empathisch ist und vor allem von Entschlossenheit

zeugt.Seit fast 30 Jahren ist Kutlu auf seiner Reise durch die Welt mit Musik, Politik, Projekten und Workshops 

Seit  vier  Jahren  als  Schauspieler  in  den  Theaterstücken  von  David  Nuran  Calis,  Lücke 

Glaubenskämpfer  –  Istanbul,  der  sogenannten  Keupstrassentrilogie.  Die  Lücke,  ist  mit  über  100 

Aufführungen und über 20.000 BesucherInnen, das erfolgreichste Stück des Schauspiels Köln. 

 

 

Die Verleihung des Giesbert Lewin Preises für die Arbeit als Bejarano und Microphone Mafia und des

Kurt-Hackenberg-Preises 2014 für politisches Theater für „Die Lücke – Ein Stück Keupstr.“, zeugen von 

der öffentlichen Anerkennung seines Engagements.  

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